Ausbildung in Hessen

Ausbildung in Hessen

Es war einmal vor nicht all zu langer Zeit im Herzen Deutschlands. Dort spazierte getrübten Mutes ein junger Mensch an der Lahn entlang und überlegte auf seinem Weg durch das grüne Lahntal, was er denn einmal werden möchte.

So verstrich Meter um Meter, bis ihm dann in den Sinn kam, dass er doch einfach einmal den Ausbildungs Atlas zu Rate ziehen kann!

Ausblick über Marburg an der Lahn

© pure-life-pictures – Fotolia

In der Manier der Gebrüder Grimm, welche u. a. die hessische Stadt Marburg mitgeprägt haben (der Gebrüder Grimm Pfad), könnten wir die Geschichte noch weiter spinnen. Stattdessen könnten wir uns auch hinsetzen, eine Stulle mit der guten Ahle Worscht oder eine Portion Kartoffeln mit grüner Soße verspeisen. Das würde uns ebenso weit bringen.

Aber ihr habt es vermutlich bereits erfasst:

Wir bewegen uns hier im Bundesland Hessen!

Natürlich geht es wieder darum, dass du dein Leben irgendwann einmal selbst in die Hand nehmen musst. Das heißt, dass du zwangsläufig einen Beruf ausübst, in deinen eigenen vier Wänden leben kannst. Optimal ist es natürlich, dass dir dieser Beruf Spaß macht!

Der Schritt ins Arbeitsleben bedarf jedoch einer gründlichen Vorüberlegung.

Was will ich werden?

Welche Ausbildung will ich machen?

Zum Glück können wir dir da ein bisschen bei deiner Berufsorientierung unter die Arme greifen.

Los geht’s:

Teaser Berufsorientierung Hessen 1

© Karriere Guru

Ausbildungsinitiative Hessen

Dabei handelt es sich um eine Qualifizierungsoffensive des Hessischen Wirtschaftsministeriums. Klingt schon einmal ganz gut. Auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Kassel werden euch diesbezüglich drei Förderungsprogramme vorgestellt:

  • Das Ausbildungsstellen-Altbewerber-Programm
  • Das Abbrecherprogramm, beziehungsweise das Programm zur Förderung des Berufsabschlusses
  • Das Hauptschülerprogramm

Die Namen der einzelnen Programme mögen von den jeweiligen Initiatoren nicht unbedingt vorteilhaft gewählt worden sein. Dennoch verbergen sich die besten Absichten für euch und eure Zukunft dahinter. Informiert euch einfach einmal!

OloV

… oder: Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit im Übergang Schule-Beruf. Da ist OloV schon wesentlich praktischer auszusprechen, oder? Ins Leben gerufen wurde diese sogenannte Optimierung 2005 im Rahmen des hessischen Paktes für Ausbildung.

Ihr erfahrt dort nicht nur, welche Möglichkeiten ihr zur Berufsorientierung habt, sondern könnt ebenfalls von den großen Zielen von OloV profitieren:

  • Transparenz für die Strukturen schaffen, die den Übergang Schule-Beruf ermöglichen
  • Einfache Strukturen sowie Systeme entwickeln, die jungen Menschen bei dem Übergang Schule-Beruf helfen
  • junge Menschen schneller in eine Ausbildung vermitteln

Hesseninfo – Studium und Beruf

Im Wesentlichen handelt es sich dabei um eine Broschüre, die sich gezielt an Abiturienten wendet. Der Sinn und Zweck ist die Berufsorientierung. Es werden Wege und Möglichkeiten aufgezeigt, die ein Abiturient nach seinem Abschluss in Erwägung ziehen kann – nicht muss.

Kleiner Tipp: Insofern ihr überlegt, ob sich das Abitur für euch lohnt, solltet ihr unbedingt einen Blick in die Broschüre werfen. Wer letztlich alle Möglichkeiten kennt, kann besser entscheiden; ohne etwas zu bereuen.

Berufsorientierung Hessen Teaser 3

© Karriere Guru

Bildungswerk der hessischen Wirtschaft e. V.

Dieser eingetragene gemeinnütziger Verein setzt sich aus Bildungseinrichtungen sowie Wirtschafts-, Unternehmer- und Arbeitgeberverbänden zusammen. Ganz so klein ist dieser Verein mit über 500 beschäftigten Mitarbeitern und diversen Zweigstellen ebenfalls nicht.

Geboten werden dir Tipps für deine Berufswahl, Informationen zu gezielten Aktivitäten aus deiner Umgebung sowie Informationsmaterial zu Fördermöglichkeiten für dich und deine Ausbildung.

Der Bildungsserver Hessen

Den können wir dir gleich für zwei Belange ans Herz legen!
Nummer 1:
Auf dem Bildungsserver Hessen finden du, deine Eltern und deine Lehrer jede Menge Informationsmaterial, welches für deine Berufsorientierung bereitgestellt wird. D. h., dass gerade Schüler, die sich erst einmal alleine über Berufsmöglichkeiten erkunden möchten, dort einiges geboten bekommen. Die dargebotenen Broschüren sind in dem Fall nicht nur allgemein gehalten, sondern ebenfalls regionsspezifisch. Beispielsweise die Broschüre Netzwerk Übergang bezieht sich gezielt auf den Odenwald.

Nummer 2:

SchuB

SchuB ist die Abkürzung für Lernen und Arbeiten in Schule und Betrieb. Dabei handelt es sich um einen gesonderten Bildungsgang, welcher seit 2004 in Hessen angeboten wird. Allerdings sind nicht alle Schulen an diesem Projekt beteiligt, sodass Interessenten rechtzeitig nachsehen sollten, wer in dem Netzwerk vertreten ist.

Bleibt noch die Frage, was SchuB in seinem Programm zu bieten hat?

Das sind die folgenden Punkte:

  • 3 Tage wird in der Schule unterrichtet
  • 2 Tage folgt die Arbeit / Ausbildung im Betrieb
  • Die Klassengröße liegt zwischen 12 – 15 Schüler_Innen
  • Der Unterricht soll sowohl kompetenzorientiert, individuell fördernd und projektorientiert sein
  • Der Unterricht findet in Fachverbänden mit sozialpädagogischer Begleitung statt

Es ist noch einmal zu betonen, dass SchuB keine Ausbildung bietet, sondern eine ausbildungsfördernde Maßnahme – also ein Schub – ist, welche der beruflichen Orientierung dient.

Zu guter Letzt:

Die IHK

In Hessen ist die IHK an 10 verschiedenen Standorten vertreten. Eine Liste der einzelnen Standorte findet ihr hier. Wer die passende Anlaufstelle für seine Umgebung gefunden hat, der kann dort nicht nur Veranstaltungen zu dem Thema Ausbildung besuchen, sondern sich auf der jeweiligen Internetseite gezielt über seinen Möglichkeiten in der jeweiligen Region informieren.

Diese Informationen reichen dir nicht? Du willst mehr Möglichkeiten und nicht nur Hessen? Dann kommst du auf diesem Weg wieder zurück zum Ausbildungs Atlas!