Die berufsbegleitende Weiterbildung – Tipps und Infos

berufsbegleitende Weiterbildung
verfasst von Ben

Was derzeit absolut In ist für Karrieremenschen? Das Stichwort lautet Weiterbildung. Gleichwohl dieser Trend der beständigen Verändeurng der Branchen und Märkte geschuldet ist, kannst du von einer berufsbegleitenden Weiterbildung nur profitieren.

Konzentration im Büro - damit das Licht an bleibt

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Warum du über eine berufsbegleitende Weiterbildung nachdenken solltest:

Sich immer wieder neues Wissen anzueignen, kann für dich auf verschiedene Art und Weise profitabel sein. Berufliche Veränderung im Sinne einer Neu-, bzw. Umorientierung, die Vertiefung deiner (fach-)spezifischen Kenntnisse sowie die Aussicht auf ein besseres Gehalt lassen viele Arbeitnehmer über die Option eines berufsbegleitenden Studiums nachdenken.

Du hast verschiedene Möglichkeiten, dich berufsbegleitend weiterzubilden:

Variante Nummer 1:

(Fern-) Universitäten, Hochschulen sowie Fachhochschulen bieten mittlerweile immer häufiger die Möglichkeit eines berufsbegleitenden Studiums an. Hierbei musst du jedoch berücksichtigen, dass dein Studium nicht zwangsläufig der Regelstudienzeit eines Bachelors oder Masters folgt, gleichwohl viele Anbieter mittlerweile die Programme auf deine Bedürfnisse als Arbeitnehmer angepasst haben.

Aber Achtung: Nicht unbedingt jeder Arbeitgeber ist von deinen Ambitionen begeistert. Häufig geht mit dem Bestreben des Arbeitnehmers die Befürchtung einher, dass die Konzentration am eigentlichen Arbeitsplatz darunter leiden wird – während gleichzeitig künftige Gehaltsvorstellungen ansteigen.

Variante Nummer 2:

Du gehst deine berufliche Weiterbildung anders an, indem du dich über Fernkurse, MOOCs (Online-Lernkurse) etc. fortbildest. Hierbei bist du weder an einen Ort, noch an eine Zeit gebunden, um einen bestimmten Abschluss anzustreben.

Das Risiko: MOOCs werden zwar immer beliebter, dennoch kann nicht unbedingt garantiert werden, dass das dort erworbene Zertifikat auch in Deutschland anerkannt wird. Hierzu solltest du dich vorab informieren.

Variante Nummer 3:

Du besuchst Kurse an der Abend-, beziehungsweise Volkshochschule, IHK oder der Handwerkskammer. Hier wird dir zwar nicht unbedingt ein Studium geboten, dennoch hast du die Möglichkeit dich dort beruflich weiterzubilden und anerkannte Zertifikate zu erlangen.

Unter die Lupe nehmen

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Folgendes solltest du mitbringen für deine berufsbegleitende Weiterbildung:

Viele dieser Punkte eignest du dir, nach dem festen Entschluss zu einer beruflichen Weiterbildung, von selbst an. Dennoch solltest du dir vor Augen halten, dass du mit deiner Fortbildung – unabhängig von der Variante, die du wählst – eine doppelte Belastung eingehst, nicht nur beruflich, sondern ebenfalls privat. Wenn du bereits durch viele private Verpflichtungen (abgesehen von der Familie und deinen Freunden, ist hier die Rede von Vereinen sowie Ehrenämtern) in deiner Freizeit zeitlich eingeschränkt bist, gilt es bereits im Vorfeld zu überlegen, wie du alle Punkte unter einen Hut bekommen kannst. Gleichzeitig musst du noch ausreichend Zeit zum Lernen einplanen.

Damit deine berufliche Weiterbildung gelingt, geben wir dir folgende Tipps mit auf den Weg:

  • Plane bereits im Vorfeld: Kannst du deine Zeit so einteilen, dass du alle Verpflichtungen privater sowie beruflicher Natur weiterhin erfüllen kannst?
  • Noch wichtiger: Stell dir selbst die Frage, ob du die temporäre Doppelbelastung handhaben kannst? Wenn du dich bereits jetzt verbiegen musst, um alle Aufgaben zu erfüllen, ist eine zusätzliche Belastung nicht unbedingt das Richtige für dich.
  • Informiere dich vorab: Da es verschiedene Angebote gibt, ist es ratsam, eines zu wählen, welches für dich und deinen Beruf geeignet ist und dir auch wirklich etwas bringt. Hierzu kannst du dich nicht nur auf den Homepages der Bildungseinrichtungen informieren, sondern ebenfalls einfach einmal im Arbeitsamt nachfragen.
  • Erstelle dir deinen perfekten Zeitplan: Du wirst bereits einige Routine in deinem Arbeitsleben sowie Privatleben haben. Diese kannst du nutzen, um dir selbst einen effizienten Zeitplan zu erstellen.
Setz die Segel für deine berufliche Weiterbildung

© Kelly Sikkema

Mit diesen Tipps sollte deiner berufsbegleitenden Weiterbildung nichts mehr im Weg stehen!


Dieser Beitrag ist ein Gastbeitrag von Karriereführer.at:

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2 Kommentare

  • Vielen Dank für deinen sehr interessanten Artikel Bernadette, hätte ich ihn doch nur schon vor 3 Jahren gelesen 😉 Da es ihn vor 3 Jahren noch nicht gab, kann ich das oben genannte nur bestätigen. Ich absolviere nun seit August 2012 eine nebenberufliche Weiterbildung zum „staatlich geprüften Betriebswirt“ an einem Dortmunder Berufskolleg.

    Es ist eine enorme Belastung, täglich acht und mehr Stunden arbeiten zu gehen und dann zweimal pro Woche abends und jeden zweiten Samstag am Unterricht teilzunehmen. Da freut man sich auf die Ferien wenn man „nur“ arbeiten gehen muss.

    Zudem ist man noch an die regulären Schulferien gebunden wenn man nicht zu viel Unterrichtsstoff und eventuell Klausuren verpassen und somit nachholen möchte. Jedoch führt dies häufig zu Komplikationen im Betrieb, da die Kollegen mit schulpflichtigen Kindern natürlich Vorrang haben, in den Ferien Urlaub zu nehmen.

    Mit dem Unterricht abends ist es dann auch nicht getan, man muss sich zusätzlich auf Klausuren vorbereiten, zusätzlich wird in den 3 Jahren die Ausarbeitung von zwei großen Gruppenprojekten verlangt, die – neben der Arbeit, Unterricht, Klausuren – über mehrere Monate laufen und jeweils mit der Abgabe eines in der Gruppe erstellten, 60 – 80-Seitigen Skripts sowie eines 20-Minütigen-Vortrags enden.

    Zeit für Familie und Freunde bleibt in dieser Zeit eher selten, es ist jedoch ganz nebenbei noch eine Möglichkeit herauszufinden, wer die wahren Freunde sind.

    • Hallo Nadine!
      Vielen lieben Dank für den Einblick in deine persönlichen Erfahrungen bei deiner Weiterbildung. Ich wünsche dir, auch in den letzten Zügen deiner Weiterbildung, noch viel Erfolg!