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Bewerbungsfotos, aber richtig – in 7 Schritten zum perfekten Bewerbungsfoto

Bewerbungsfoto | Mann
verfasst von Jana

Ein Bewerbungsfoto ist zwar mittlerweile nicht mehr verpflichtend, bietet aber eine gute Chance, um Personalern zu signalisieren: „Hier bin ich und ich passe perfekt zu euch!“. Damit du dich mit deinem Foto von der Masse an Bewerbern abheben kannst, haben wir dir hier einige wichtige Schritte aufgelistet, welche du befolgen solltest!

 

1. Finde den richtigen Fotografen für dein Bewerbungsfoto

Nimm dir für die Auswahl des Fotografen Zeit. Schließlich hat er zum Teil Einfluss darauf, wie überzeugend du auf deinem Bewerbungsfoto aussiehst. Wir haben dir einige Merkmale zusammengestellt, an denen du die Qualität eines Fotografen einschätzen kannst:

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2. Plane das Outfit für dein Foto

Dass man sich dem zukünftigen Arbeitgeber nicht unbedingt in Jogginghose oder Schlafanzug präsentieren sollte, ist wohl jedem klar. Trotzdem stellt die Wahl des Outfits für viele Bewerber eine schwierige Aufgabe dar. Generell gilt: Passe dich der Branche an. In kreativen Branchen herrscht beispielsweise oftmals ein eher lockerer Dresscode als im Bankwesen. Lege dir deine Kleidung vorher rechtzeitig zurecht und überprüfe, ob sie fleckenfrei und glatt ist. Es gibt aber einige Sachen, die in keiner Branche gern gesehen werden. Solche No-Gos sind:

  • knitterige Kleidung
  • Flecken
  • zu kurze Kleidung, tiefer Ausschnitt
  • unbedeckte Schultern
  • grelle Farben, schrille Farbkombinationen

Extra-Tipp: Ein Blick auf die Firmenhomepage vermittelt dir einen Eindruck davon, wie die Mitarbeiter des Unternehmens gekleidet sind. Da du dort auch ein Mitarbeiter werden möchtest, solltest du dich daran orientieren. 🙂

 

3. Mach dich schick

Auf deinem Bewerbungsfoto möchtest du sicherlich motiviert, frisch und strahlend aussehen. Auch wenn du im Alltag kaum Make-up trägst, ist es durchaus sinnvoll, für das Bewerbungsfoto im gewissen Maß darauf zurückzugreifen. Ein natürlich wirkendes Make-up lässt dich gesund strahlen. Für Anfänger, die nicht selbst Hand anlegen wollen, bieten viele Studios gegen Aufpreis ein typgerechtes Styling an. Dieser Tipp gilt übrigens ebenfalls für Männer – auch ihr dürft etwas „schummeln“. Dezentes Puder sorgt beispielsweise dafür, dass die Haut nicht glänzt – ohne dabei geschminkt auszusehen. Deine Frisur sollte nicht zu auffällig sein. Lange Haare können gekämmt offen oder in einem ordentlichen Pferdeschwanz getragen werden. Vermieden werden sollten:

  • auffälliges Makeup, insbesondere starker Lippenstift
  • fleckiges Makeup
  • starke Augenringe
  • fettige Haare
  • Massen an Haarspray oder -gel

 

4. Entscheide dich für Format und Hintergrund deines Bewerbungsfotos

Bevor der Fotograf loslegt, musst du dich zunächst für einen Hintergrund und ein Bildformat entscheiden. Generell gilt: Habe Mut für neue Trends! Ein großes Bild im Querformat, das du auf dem Deckblatt deiner Bewerbung einbringst, wirkt modern und sticht dem Personaler so ins Auge. Alternativ kannst du auch den altbewährten Weg gehen und dein Bewerbungsfoto im Hochformat (häufig 4,5 × 6 cm) in deinen Lebenslauf einfügen. Bei der Wahl des Hintergrunds gilt: Meide Extreme. Eine komplett schwarze Leinwand wirkt so als würdest du verschlungen werden. Knallige, bunte Farben oder auffällige Muster lenken den Blick des Betrachters automatisch von dir weg – dabei geht’s doch um dich! Klassische Farben für Hintergründe, die jedem schmeicheln, sind hellgrau, beige oder weiß. Möchtest du dich von der Masse an Bewerbern abheben, bietet es sich an, die Fotos bei einem Outdoor-Shooting vor einem Bürogebäude oder einer Naturkulisse aufzunehmen.

 

5. Lass dich abknipsen!

Nachdem du alle Vorbereitungen getroffen hast, folgt nun dein großer Auftritt: Das Shooting der Bewerbungsfotos. Während du im Rampenlicht stehst, solltest du folgende Dinge unbedingt beachten:

  • Setze einen freundlichen Gesichtsausdruck auf. Du musst nicht mit Zähnen lachen, ein freundliches Lächeln reicht. Wichtig ist, dass dein Bewerbungsfoto authentisch wirkt. Frage den Fotografen zur Sicherheit, ob er dir dein Lächeln abkauft.
  • Stehe stets gerade. Eine gekrümmte Körperhaltung signalisiert dem Personaler, dass du unsicher bist oder dich unwohl fühlst. Mit deiner Bewerbung möchtest du aber beweisen, dass du diese Stelle von ganzem Herzen willst und nicht daran zweifelst!
  • Nimm die Hände aus den Hosentaschen! Diesen Fehler machen Bewerber häufig, wenn sie nicht wissen, was sie mit ihren Händen machen sollen. Du kannst deine Arme vor dem Körper verschränken, solltest dabei aber aufpassen, dass diese Pose nicht zu verschlossen wirkt – gerade, wenn dein Traumjob Kundenkontakt erfordert. Ansonsten kannst du die Arme locker seitlich am Körper hängen lassen.

Probiere am besten mehreren Positionen aus. Ein professioneller Fotograf wird dich dabei unterstützen und dir sagen, in welchen Positionen du einen natürlichen und überzeugenden Eindruck machst.

 

6. Wählt die Favoriten aus und bearbeitet sie

Nicht nur du, nicht nur er – sondern ihr beide! Setz dich mit dem Fotografen zusammen und entscheidet gemeinsam, welches das beste Bewerbungsfoto ist. Der Fotograf sollte dich hierbei stets beraten, aber gleichzeitig auch auf deine individuellen Wünsche eingehen. Auch die Bearbeitung der Bilder solltet ihr gemeinsam vornehmen. Achte dabei darauf, dass die Bilder trotz Bearbeitung natürlich wirken. Du sollst auf ihnen nicht perfekt aussehen, sondern wie du selbst. Die Retusche von kleinen Hautunreinheiten oder Rötungen ist natürlich kein Problem. Anschließend solltest du dir die Bilder von dem Fotografen in digitaler Form geben lassen, auch wenn du dich postalisch bewirbst. So kannst du deine Bewerbungsbilder später selbst erneut überarbeiten, ausdrucken und jederzeit für weitere Bewerbungen verwenden.

 

7. Füge dein Bewerbungsfoto ein und sende die Bewerbung ab

Nun hast du es fast geschafft. Die Speicherkarte mit deinen Bewerbungsfotos hältst du stolz in den Händen. Wenn du deine Bewerbung per Post verschickst, solltest du das Foto nun professionell drucken lassen. Es in die Bewerbung einzufügen und selbst auszudrucken, ist aufgrund mangelnder Qualität keine gute Idee. Außerdem ist es wichtig, dass du das Foto in der Bewerbung so anbringst, dass es nicht verloren geht. Am besten funktioniert dies mit einem Klebestift. Bei einer digitalen Bewerbung kannst du das Bewerbungsbild ganz einfach in deinen Lebenslauf oder auf dem Deckblatt einfügen.

Alle Tipps haben wir dir hier auch noch einmal als Checkliste zusammengefasst, die du einfach abhaken kannst:

Checkliste für Bewerbungsfotos | karriereguru

Deine Bilder sind fertig, aber du weißt nicht, wie du deine restliche Bewerbung angehen sollst? Hol dir Tipps zum Aufbau deiner Bewerbungsmappe und zum Inhalt deines Anschreibens. Damit überzeugst du deinen potenziellen Arbeitgeber und einem Vorstellungsgespräch steht nichts mehr im Weg!

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Jana

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