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Manieren – besser mit, als ohne

Umgangsformen Etikette
verfasst von Bernadette

Knigge, Manieren, Etiketten – wie „uncool“ diese Wörter in dem modernen 21. Jahrhundert klingen. Zumal der „Malocher“ auf dem Bau sich fragen wird, wozu er denn zum Häuser bauen/-sanieren oder Rohre verlegen so etwas überhaupt benötigt. Wir erklären es euch in dieser neuen Serie!

Umgangsformen

© XtravaganT

Warum sind Manieren eigentlich so wichtig?

In erster Linie geht es bei der Etikette um einen Verhaltenskodex, der dazu beiträgt, dass sich niemand im sprichwörtlichen Sinne „auf den Schlips getreten“ fühlt. Ebenso trägt die ein oder andere Kniggeregel dazu bei, dass grobe Schnitzer, wie beispielsweise unnötige Kleckereien oder nur schwer zu entfernende Flecken, vermieden werden.

Es geht somit nicht darum, dass sich jeder in einen regelkonformen Verhaltensanzug presst. Es ist eine Mischung aus Höflichkeit sowie Respekt, der den Personen gegenüber gezollt wird und ein guter Teil an Selbstschutz.

Wieso Etikette für die Karriere förderlich ist?

Die Frage ist wirklich simpel zu beantworten. Natürlich wird niemand seinen Chef mit „Hey Alter!“ begrüßen. Trotzdem gibt es genug kleinere und größere Fettnäpfchen, die nicht mit einem Köpper voran genommen werden sollten. Zumindest in dem Fall nicht, dass das eigene Ansehen bei den Vorgesetzten tagtäglich wachsen soll.

Es ist selbstverständlich, dass diese ganzen, folgend vorgestellten Empfehlungen nicht das Nonplusultra für jeden Betrieb sind und das in einer Bank die Kollegen vermutlich nicht so reden werden, wie die Handwerker auf Großbaustellen. Schließlich muss in einem Büro kein Mitarbeiter gegen immensen Maschinen- und Baulärm anschreien.

Im Bezug auf die gesellschaftlichen Verhaltensweisen in Unternehmen und Betrieben ist somit ein Faktor grundsätzlich festzuhalten:

Die Frage, wie das gesamte Verhalten in der jeweiligen Firma grundsätzlich strukturiert ist, sollte von Anfang an geklärt sein.

Tatsächlich kann nicht davon ausgegangen werden, dass die Arbeit in einem Büro einen Maßstab für die Arbeit in allen weiteren Betrieben setzt. Falsch wäre es ebenfalls zu denken, dass das grundsätzliche Verhalten in einem Unternehmen steif und arg geziemt ist.

Für jeden Mitarbeiter, vor allem, wenn er neu in eine Belegschaft integriert wird, ist die Klärung dieser Frage elementar. Sollte zum Beispiel eine relativ lockere Umgangsform der Kollegen untereinander vorgegeben sein, beispielsweise aufgrund eines allgemeinen Duzens, wirkt ein kontinuierliches Siezen von dem neuen Kollegen fehl am Platz. Ebenso umgekehrt.

Auf der anderen Seite kann der allgemeine Tonus in dem Büro vorherrschen, dass sich lediglich die Kollegen einer Abteilung duzen, jedoch alle weiteren gesiezt werden. Sobald jemand über diese Verhaltensweisen nicht aufgeklärt wurde und fröhlich alle Mitarbeiter und den Vorgesetzten duzt, wirkt sein Verhalten gleichfalls fehl am Platz.

Damit solche Missverständnisse und Stolpersteine euch in eurem Alltag nicht den Weg für eure Karriere verbauen, werden wir in den kommenden Wochen ein bisschen Aufklärungsarbeit leisten. Die Themen für die kommenden Artikel sehen dabei wie folgt aus:

Bis dahin hoffen wir, dass ihr in den kommenden Wochen am Arbeitsplatz nicht in irgendwelche Fettnäpfchen tretet, sondern ihnen gekonnt ausweichen könnt. Wenn ihr noch ein Thema habt, worüber ihr im Bezug auf Etikette im Job Tipps haben möchtet, scheut euch nicht uns entweder über einen Kommentar, oder über Facebook zu schreiben.

Über den Autor

Bernadette

Seit über zwei Jahren ergänzt Bernadette das Team der webschmiede GmbH im Bereich Online-Marketing. Dabei informiert sie sich über alle Neuigkeiten rund um das Thema Karriere und Bewerbung. Mittlerweile übernimmt sie nicht nur die redaktionelle Leitung unserer Blogs sowie die Kooperationsleitung. Sie kümmert sich ebenfalls um unsere Marketing-Neuzugänge und steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

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