Studium

„So ein Scheiß!“ – die Ausrede war gestern!

Böse guckender Fuchs - Papierkram
verfasst von Bernadette

Nach deinem Abitur hast du dich für ein Studium entschieden und wirst, ohne Vorwarnung, in eine komplett neue Welt geschubst. Eins ist klar: Einfach wird der Anfang von diesem neuen Abschnitt allein durch den Papierkram und die neuen Rechte und Pflichten nicht.

Mann vor fliegenden Papierfetzen

© Jake Melara

Papierkram – die Kehrseite der Medaille

Neben den Verlockungen, wie zum Beispiel Studentenpartys mit den neuen Freunden fürs Leben, wartet auch die Schattenseite: Der Papierkrieg! Sich mit immer wieder ändernden Prüfungsordnungen, Formularen, Anträgen und, und, und herumzuplagen ist, kurzum, Mist. Zumal häufig die entsprechenden Formulare nicht so eindeutig zu finden sind, wie es angepriesen wird und dir keiner im Vorfeld erklärt, welche Rechte du als Studierender an deiner Universität oder deiner Fachhochschule hast.

Doch deine Panik kann sich legen, denn seit 2014 bietet dir studienscheiss.de mit viel Charme Hilfe für all deine Fragen rund um Formulare, Anträge und die rechtlichen Belange, die auf dich als Student zukommen können.

Kann etwas mit „…scheiss“ im Namen seriös sein?

Tim Reichel

© studienscheiss.de

Absolut! Ideengeber und Geschäftsführer Tim Reichel ist selbst als Fachstudienberater sowie Koordinator eines Prüfungsausschusses an der RWTH Aachen tätig. Die Idee zu studienscheiss.de hat sich durch seine Erfahrung mit den Problemen der Studierenden entwickelt und im Nachhinein zu einer produktiven Zusammenarbeit mit Anwälten geführt, von der du profitieren kannst.

Es wird zwischen unterschiedlichen Eskalationsstufen unterschieden: Dem Formularwesen, der Studienberatung und der Anwaltsvermittlung. Zusätzlich gibt es einen Blog, der dich mit Informationen versorgt. Um mehr zu erfahren, haben wir Tim zu studienscheiss.de befragt!

KG: Vielen Menschen graut es vor allzu viel Papierkram, vor allem im Zusammenhang mit rechtlichen Fragen. Auf studienscheiss.de wird jedoch genau das angeboten. Liegt das nur an dem Bedarf der Studierenden an Informationen, oder ist es wirklich persönliche Begeisterung?

Tim: Haha! Persönliche Begeisterung würde ich das nicht nennen. Sagen wir es so: Mein ganzes Team und ich kennen uns wirklich gut mit Hochschul-Bürokratie, Papierkram und Formularen aus. Wir wissen, wie man Probleme mit der Uni anpackt und haben keine Angst vor trockenen und komplizierten Texten. Wir reißen uns jetzt zwar nicht direkt darum, das neue Hochschulgesetz zu lesen, aber wir haben richtig Lust darauf, mit Studenten zu arbeiten und etwas Neues auf die Beine zu stellen.

Mit studienscheiss.de machen wir im Prinzip nichts anderes als das langweiligste und abstrakteste Thema der Welt (Prüfungsrecht) in etwas Einfaches und Verständliches zu übersetzen. Natürlich auch mit einem Augenzwinkern und etwas Humor aber immer mit richtigem Mehrwert für die Studenten.
Das ist unsere Begeisterung. Nicht der blöde Papierkram.

Und ja: Der Bedarf ist groß! Wir bekommen seit der Gründung jede Menge Zuspruch und fast nur lobende Worte. Einige kritisieren unseren Namen oder dass wir zu reißerisch den Hochschulformalismus auf die Schippe nehmen – aber das ist uns egal.

KG: Nicht nur zwischen den verschiedenen Unis und Fachhochschulen, sondern zwischen den einzelnen Fakultäten gibt es häufig Unterschiede in den verschiedenen Abläufen. Wie könnt ihr die allgemeine Gültigkeit an diesem Punkt gewährleisten?

Tim: Das ist ein guter Punkt. Das Bildungssystem in Deutschland ist föderalistisch geprägt. Heißt: Bildung ist Ländersache. Allein dadurch gibt es große Unterschiede im Hochschulgesetzt. Wenn wir uns jetzt noch die hohe Anzahl verschiedener Fakultäten und Fachbereiche an den einzelnen Hochschulen ansehen, wird schnell klar, wie vielfältig unser Bildungssystem aufgestellt ist.

Dennoch: Die prüfungsrechtlichen Abläufe sind an vielen Unis sehr ähnlich oder sogar teilweise komplett identisch organisiert. Das muss auch so sein, denn die Verfahren werden in der Regel verwaltungsrechtlich vorgegeben. Daher sind unsere Anträge immer passend und treffen die richtige Einrichtung, weil eben jeder Studiengang von einem Prüfungsausschuss verwaltet und koordiniert wird.

Dieses Hochschulgremium verwaltet und betreut einen oder mehrere Studiengänge und entscheidet über prüfungsrechtlich relevante Fragestellungen wie bspw. Nachmeldung zur Prüfung, Anerkennung von Studienleistungen, Auslandssemester usw.

Natürlich gibt es ganz verschiedene Sichtweisen und Handlungsrichtlinien in diesem Ausschuss. Zum Beispiel schließen einige Prüfungsausschüsse manche Begründungen in Anträgen kategorisch aus, während andere jede Art der Begründung durchwinken. Hier ist dann etwas Fingerspitzengefühl gefragt.

KG: Neben dem Lernstress, Nebenjobs und Vorbereitungen für Referate, Hausarbeiten etc., versuchen Studenten gerade den Stress um den Papierkram klein zu halten. Inwiefern ist gerade die Bereitstellung der Formulare und Anträge eine Erleichterung?

Tim: Unsere fertigen Formulare können tatsächlich viel Zeit sparen und das Studentenleben wirklich vereinfachen. Wir haben die Anträge selbst entwickelt und im praktischen Einsatz getestet.

Wenn klar wird, dass man um einen Antrag an den Prüfungsausschuss nicht herumkommt, sind unsere Formulare auf jeden Fall eine Hilfe. Man muss sich halt Folgendes fragen: Möchte ich selbst einen Brief aufsetzen und einen Antrag formulieren, von dem ich nicht weiß, ob die Argumentation funktionieren wird? Möchte ich aufwändig recherchieren, wie man welche Begründung in den Antrag schreibt? Woher weiß ich, welche Infos in den Brief müssen und welche Angaben überflüssig sind?

Oder: Möchte ich für ein paar Euro einen fertigen Antrag runterladen, der von Profis formuliert wurde und in 5 Minuten fertig ausgefüllt und versandbereit ist?

Dazu gibt es von uns noch eine Checkliste obendrauf mit Tipps und Tricks, damit das Ausfüllen und Versenden auch auf jeden Fall funktioniert. Außerdem steigern wir so nochmal die Erfolgsaussichten des Antrags.

Viele Unis bieten mittlerweile auch Vorlagen zum Download an oder stellen leere Formularmasken zur Verfügung. Inhaltlich reicht dieses Angebot aber bei Weitem nicht an unsere Produkte heran. Was nützt mir ein vorgefertigtes Formular, wenn ich meine Begründung, den Dreh-und Angelpunkt der Argumentation, selbst formulieren muss? Da sind Zeitersparung und Nutzen für die Studenten fast gleich Null. Wir machen das besser und bieten einen wirklichen Mehrwert an.

Böse guckender Fuchs

© José Iñesta

KG: Sobald ein Student nun Probleme hat, zum Beispiel im Zusammenhang mit einer Prüfungsanmeldung, wie geht er dann am besten vor? Sollte er direkt ein Formular von euch nutzen, oder erst mit seinem zuständigen Berater im Prüfungsamt sprechen?

Tim: Ganz klar Letzteres! Wir möchten nicht zwanghaft unsere Formulare verkaufen oder Studis in Not etwas aufschwatzen. Das wäre Quatsch und würde niemandem helfen.

Wenn es an der Uni mal Schwierigkeiten mit einer Prüfungsanmeldung oder sonst etwas gibt, würde ich immer zuerst raten, die eigenen Uni-Einrichtungen zu befragen. Vielleicht nicht direkt zum Prüfungsamt (die Mitarbeiter sind meistens streng und an starre Richtlinien gebunden) gehen, sondern vielmehr den Fachstudienberater oder das Mentoring-Team aufsuchen. Dort gibt es erfahrungsgemäß die besten Hilfestellungen.

Wenn an der eigenen Hochschule keine passenden Einrichtungen (oder Mitarbeiter!) zu finden sind, gibt es in unserem Blog auch viele nützliche Tipps und Ratschläge. Alles kostenlos natürlich. Hier kann man sich im Vorfeld eigenständig informieren und sich im besten Fall selbst helfen.

KG: Zu guter Letzt: studienscheiss.de unterstützt Studenten mit rechtlichen Problemen. Welche Tipps würdest du Studenten geben, damit erst gar keine rechtlichen Probleme auftreten?

Tim: Das ist schwierig. Ich arbeite seit vielen Jahren mit Studenten zusammen und habe schon unzählige Beratungsgespräche geführt. Eine perfekte Lösung, ein Patentrezept, gibt es aus meiner Sicht leider nicht.

Rechtliche Probleme mit der Uni oder bürokratische Barrieren tauchen meist aus dem Nichts, ohne Vorankündigung auf. Wenn man allerdings ein paar grundsätzliche Regeln beachtet, hält man sich den meisten Ärger vom Hals.

Am Wichtigsten ist, dass man die rechtlichen Rahmenbedingungen zu seinem Studium kennt. Ich empfehle daher jedem Studenten, mindestens einmal die eigene Prüfungsordnung zu lesen. Man muss jetzt nicht jeden Satz auswendig kennen, aber man sollte schon wissen, welche Möglichkeiten man hat und welche Einschränkungen für das Studium gelten.

Außerdem ganz wichtig: Fristen. Notiert euch direkt zu Beginn des Semesters alle wichtigen Fristen und Deadlines. Wann läuft die Anmeldefrist aus? Wann tagt der Prüfungsausschuss? Bis wann muss ich mich zurückmelden? Alle diese Daten kann man ganz einfach innerhalb einer halben Stunde zu Semesterbeginn sammeln und in einen Kalender eintragen. So verpasst man dann keine Frist mehr und erspart sich blöde Formfehler, die zu rechtlichen Problemen führen können.

Von Vornherein vermeiden, lassen sich rechtliche und bürokratische Probleme aber nie. Dafür sind die deutschen Hochschulen zu Deutsch.
Sollte es mal zu Problemen und Schwierigkeiten im Studium kommt, ist es nur wichtig zu wissen, wo man Hilfe bekommt. Und genau diese Rolle möchte Studienscheiss einnehmen! Wir möchten das CARGLASS der Studenten für rechtliche Probleme und lästige Bürokratieaufgaben werden: Wenn es im Studium mal Schwierigkeiten gibt, kommst du zu uns!

KG: Das CARGLASS der Studenten – perfekt! Herzlichen Dank für deine Zeit und deine Antworten, Tim!


Wo alles schon so schön einfach klingt möchtest du noch weitere Tipps und Tricks für deine Studenten-Karriere? Kein Problem!

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Über den Autor

Bernadette

Seit über zwei Jahren ergänzt Bernadette das Team der webschmiede GmbH im Bereich Online-Marketing. Dabei informiert sie sich über alle Neuigkeiten rund um das Thema Karriere und Bewerbung. Mittlerweile übernimmt sie nicht nur die redaktionelle Leitung unserer Blogs sowie die Kooperationsleitung. Sie kümmert sich ebenfalls um unsere Marketing-Neuzugänge und steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

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