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Stressbewältigung am Arbeitsplatz – schnelle und einfache Tipps

Stressbewältigung am Arbeitsplatz – schnelle und einfache Tipps
verfasst von Afra

Ständig neue Aufgaben, Druck vom Chef, und Fristen, die unbedingt eingehalten werden müssen – für viele ein typischer Arbeitstag. Kein Wunder, dass sich so Stress anstaut. Karriere-Guru gibt dir in diesem Artikel einfache Tipps für die tägliche Stressbewältigung am Arbeitsplatz.

Stressbewältigung am Arbeitsplatz – schnelle und einfache Tipps

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Auch wenn wir Stress bei der Arbeit nicht vermeiden können, so gibt es doch zahlreiche Möglichkeiten, um die Anspannung nicht Überhand gewinnen zu lassen. Burnout gehört zur Volkskrankheit Nummer eins in Deutschland und kann jeden treffen. Mit gutem Stressmanagement reduzierst du nicht nur den Alltagsstress, sondern verringerst auch dein Burnout-Risiko.

5 Tipps zum Stressmanagement

1. Atemübungen und Muskelentspannung

Die schnellste Art, um Stress abzubauen, ist es den Körper bewusst zu entspannen. Eine große Hilfe sind dir dabei Atmungstechniken. Wer in seiner Freizeit Yoga betreibt, wird mit diesen bereits vertraut sein. Atmungstechniken können am Arbeitsplatz ohne großen Aufwand eingesetzt werden, sind aber erstaunlich effektiv. Deinem Körper wird nämlich nicht nur die Anspannung genommen, sondern er wird zudem wieder richtig mit Sauerstoff versorgt. Dadurch kannst du Aufgaben wieder mit einem klaren Kopf und neuer Konzentration angehen. Besonders bei kreativen Aussetzern kann das Wunder wirken.

Du kennst keine Yoga-Atemtechnik? Selbst Anfänger können Atmungsübungen ohne Probleme ausführen – lediglich auf eine gerade Sitzhaltung solltest du Acht geben. Die Bauchatmung ist besonders gut für Yoga-Neulinge geeignet. Atme dafür tief durch die Nase und bewusst in den Bauch ein, die Bauchdecke geht dabei hinaus. Die Ausatmung erfolgt über den Mund, dabei zieht sich die Bauchdecke wieder nach innen. Das Ganze solltest du ungefähr zehn Minuten lang machen und dabei auf eine gleichmäßige, ruhige Atmung achten.

Zahlreiche Yoga-Übungen können dir am Arbeitsplatz ebenfalls bei der Muskelentspannung und deiner Stressbewältigung helfen. Allerdings findet sich selten im Unternehmen ein Raum dafür, oder die Zeit.Hast du allerdings die Gelegenheit dazu, bei der Arbeit zwischendurch eine Yoga-Übung einzubauen, solltest du diese nutzen. Yoga-Unerfahrenen wird geraten, davon besser die Finger zu lassen. Schließlich willst du dich entspannen und nicht aus Versehen verrenken! Die guten alten Dehnübungen sind deswegen eine gelungene Alternative. Nach längerem Sitzen, können so die Muskeln gestreckt werden und sich Verkrampfungen lösen.

2. Abstand nehmen

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Kommst du einmal mit einer Aufgabe nicht voran, oder fühlst dich gestresst und unkonzentriert, ist es am schlausten für einen kurzen Moment Abstand zu nehmen. Die einfachste Art und Weise, um einen klaren Kopf zu bekommen, ist ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft.

Hast du keine Zeit, kurz vor die Tür zu gehen, kann aber allein das Öffnen des Fensters einen Unterschied machen. Mehr Sauerstoff bedeutet nämlich eine bessere Konzentration. Der Gang nach draußen ist aber insofern effektiver, da er dir Gelegenheit gibt, deine Gedanken neu zu ordnen und die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Außerdem regt Bewegung – bei Jobs die langes Sitzen verlangen – die Durchblutung wieder an und bringt den Kreislauf in Schwung.

Eine kleine Pause kannst du dir ebenso beim Essen gönnen. Ob mit oder ohne Kollegen, das bleibt dir überlassen. Kommunikation mit anderen Mitarbeitern ist – gerade in diesem elektronischen Zeitalter – aber eine angenehme Abwechslung. So wirst du außerdem über den Stand von anderen Projekten informiert und du hast die Gelegenheit wichtige Kontakte bei der Arbeit zu sammeln.

Falls deine Mittagspause nicht lang ist, dann bring dir etwas zu essen von Zuhause mit. Versuch aber nicht direkt am Arbeitsplatz zu essen, sondern setz dich kurz nach draußen und nutze die Gelegenheit zur Entspannung.

3. Richtiges Zeitmanagement und Ordnung

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Mache dir für jede Woche oder jeden Tag eine Liste mit Aufgaben, die du erledigen musst. Die Erstellung eines Zeitplans hilft dir dabei, deine Aufgaben nicht immer weiter aufzuschieben oder sogar zu vergessen. Stresssituationen kurz vor Ablauf einer Deadline, kannst du so bewusst vermeiden. Außerdem ist eine Aufgabenliste eine gute Motivation für dich, denn du siehst, was du bereits erreicht hast und kannst Aufgaben mental abhaken.

Ordnung am Arbeitsplatz ist genauso entscheidend. In stressigen Situationen muss schnell ein Dokument gefunden werden, oder du suchst eine bestimmte Notiz, die du dir gemacht hast etc. Ordnung hilft dir dabei den Überblick zu bewahren – auch wenn du unter Strom stehst. Sortiere also ab und zu deine Unterlagen und ordne wichtige Dokumente und Notizen richtig ein. So sparst du dir die stressige Suche, wenn du schnell etwas finden musst. Mehr Informationen zum Thema Zeitmanagement findest du auch in unserem Blogartikel „Organisationstalent für den Arbeitsplatz gesucht“.

4. Die richtige Arbeitsatmosphäre

Dekorationen am Arbeitsplatz bauen vielleicht nicht unbedingt Stress ab, aber sie gestalten die Arbeitsatmosphäre angenehmer und du fühlst dich in deinem Büro insgesamt wohler. Eine Zimmerpflanze, ein Foto von den Lieben, oder auch Weihnachtsdekoration im Winter wirken belebend und können bereits deine Leistung steigern.

Eine oftmals unbewusste Belastung – die aber ebenfalls deine Leistung beeinflusst– ist ein schlechter Sitz- bzw. Arbeitsplatz. Schließlich musst du bei den meisten Jobs den ganzen Tag an demselben Platz verbringen. Ein unbequemer Drehstuhl, oder ein wackeliger Schreibtisch, sorgen da automatisch für Verspannungen und schlechte Laune – auch ohne direkten Stress. Konzentriertes Arbeiten geht anders! Achte deswegen darauf, dass du einen geeigneten Sitzplatz hast und melde deinem Arbeitgeber bei großen Mängeln das Problem.

Musik kann dich ebenfalls entspannen und dir helfen Stress abzubauen. Natürlich muss das mit deinem Arbeitgeber abgesprochen sein und darf niemals andere stören. In bestimmten Branchen ist es jedoch nicht ungewöhnlich, wenn nebenbei das Radio läuft und in Großraumbüros werden Mitarbeiter sogar dazu angehalten, nebenbei leise Musik zu hören. Nicht jeder kann aber mit Musik effektiver arbeiten, sondern wird dadurch abgelenkt. Finde also heraus, zu welchem Typ du gehörst und mache dir erst dann das Hören von Musik zu Nutzen.

5. Delegieren können

Du musst nicht immer alles alleine schaffen. Hast du in einer Woche besonders viel zu tun und stehst unter Strom, bietet es sich an, gewisse Aufgaben zu delegieren. Lass es jedoch nicht zur Gewohnheit werden! In vielen Fällen erledigst du die anderen Aufgaben dann effektiver. Delegiere aber nicht diejenigen Aufgaben, die in deinen alleinigen Aufgabenbereich fallen oder besonders wichtig sind.

Fazit:

Achte bei der Arbeit auf deinen Stresspegel und nimm dir die obigen Tipps für den Stressabbau zur Hilfe. Zu viel Stress ist nämlich nicht nur schädlich für deine Gesundheit und deine Leistung, sondern kann im schlimmsten Fall zum Burnout führen. Richtiges Stressmanagement ist also nicht nur zur schnellen Entspannung gut, sondern eine wichtige Maßnahme für ein gesundes Leben.

Über den Autor

Afra

Afra ist seit geraumer Zeit im Online-Marketing der webschmiede GmbH tätig. Ihr Erfahrungsschatz in verschiedenen Bereichen von Unternehmen und Ihr Studium der Wirtschaftswissenschaften helfen ihr bei der Einschätzung von Fragen zu Karriere und Bewerbung.

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