Studium

Studentisches Fernweh – Das Auslandssemester V

Studentisches Fernweh: Ausland
verfasst von Afra

Tücken beim Einkaufen im Ausland

Nicht wundern an der Kasse im Ausland. In manchen Ländern wie Japan und USA ist es normal, wenn die Preise in Netto ausgewiesen werden und erst an der Kasse die Steuern aufgeschlagen werden. Wenn man in Indien, China, Thailand oder der Türkei höherwertige Dinge erwerben trauriger Teddymöchte, darf ruhig mal gefeilscht werden.

Verhalten in der Öffentlichkeit

So gut wie jeder kennt sie, die braune Tüte. In Amerika ist es verboten in der Öffentlichkeit Alkohol zu trinken, außer man verhüllt die Flasche in einer blickdichten Tüte, meist bekommt man diese in einem schicken Braun direkt beim Einkauf von Alkohol mit dazu.

Erkältet? Bitte nicht die Nase schnäuzen. Dies gilt in China, Japan und Indien, denn Naseschnäuzen in der Öffentlich ist ein totales Tabu, genauso wie seinem Partner einen Kuss zu geben.

Wenn man jemandem im Ausland symbolisieren möchte, dass alles ok ist, sollte man dies nicht in jedem Land mit der in Deutschland beliebten Geste, den Zeigefinger und den Daume in Kopfhöhe zu einem Ring zu formen, tun. In Spanien, Brasilien, Frankreich und der Türkei ist dies eine Geste, welche obszöne Absichten darstellt.

In Griechenland muss man auf seine Worte achten. Bekommt man eine Frage gestellt, die man mit nein beatworten will, sollte man sich bemühen auch nicht aus Reflex „nee“ zu sagen, denn dies bedeutet im Griechischen Ja und ein Kopfnicken nein.

Auch wenn man sich in Deutschland gern einmal zu dem Taxifahrer nach vorne setzt, ist dies in anderen Ländern, wie Frankreich, nicht gern gesehen.

Gesittete Briten nicht verärgern

Wer schon einmal in Großbritannien war, hat es bestimmt schon gesehen. Drängeln gibt es hier nicht. Sogar beim Warten auf den Bus stehen die Briten sittsam in einer Reihe. Falls Sie aber dann doch einmal aus Versehen jemanden anrempeln, sollte man sich auf jeden Fall entschuldigen, denn in Großbritannien ist es an der Tagesordnung mit Höflichkeitsfloskeln wie „Thank you“, „Sorry“, „Please“ und „“You´re welcome“ um sich zu werfen. Bei der Bezeichnung aufpassen. Man sollte auf keinen Fall Iren, Waliser oder Schotten als Engländer bezeichnen, denn das hören diese gar nicht gerne.  Auch sonst sollte man bei der Wahl seiner Worte aufpassen und die Sätze vollständig formulieren und nicht dazwischen quatschen, da es sonst als Zeichen mangelnden Respektes aufgefasst wird. Die Hand reicht man sich nur beim Kennenlernen. Bei späteren Treffen wird zur Begrüßung nur ein „How are you“ oder „How do you do“ in den Raum geworfen, was allerdings nur eine rhetorische Frage ist und nicht erwartet wird, dass sie jemand beantwortet.

Autofahren in den USA

Wenn man in den USA mit dem Auto unterwegs ist, ist es sehr wichtig, nicht zu schnell zu fahren und wenn man dann doch einmal angehalten werden sollte, auf jeden Fall die Hände am Steuer lassen. In Deutschland ist man es gewohnt dann schon einmal nach Führerschein und Fahrzeugpapieren zu suchen. Nicht jedoch in den USA, dort wird angenommen, dass man vor hat nach seiner Waffe zu greifen. Nicht so gefährlich aber dennoch nicht gern gesehen ist die Frage „Where ist the toilet“. Besser man benutzt die Wörter „Restroom“ „Men´s / Ladies´room“

Beim nächsten mal noch ein paar kleine Fettnäpfchen.

 

Studentisches Fernweh: Teil I, Teil II, Teil III, Teil IV, Teil V, Teil VI, Teil VII und Teil VIII

Über den Autor

Afra

Afra ist seit geraumer Zeit im Online-Marketing der webschmiede GmbH tätig. Ihr Erfahrungsschatz in verschiedenen Bereichen von Unternehmen und Ihr Studium der Wirtschaftswissenschaften helfen ihr bei der Einschätzung von Fragen zu Karriere und Bewerbung.

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