Studium

Das Einmaleins fürs Studium!

Hörsaal - Einmaleins fürs Studium
verfasst von Carla

Studieren – Wie geht das?
Das Einmaleins fürs Studium!

Die Zusage für den (lang) ersehnten Studienplatz ist eingetroffen, meist gefolgt von Wohnungs- oder WG-Suche. Je nach Stadt kostet das mal mehr und mal weniger Nerven. Die wenigen Wochen vor Studiumsbeginn sind also geprägt von WG-Castings, Terminen mit Vermietern oder Maklern. Die Gedanken schwirren um Elternbürgschaft, Schufa-Auskunft, Umzug oder die zukünftigen Mitbewohner. Viel Platz, um über die ersten Tage als Student nachzudenken, bleibt meistens nicht.


Und da steht man dann: Mitten auf dem Uni-Campus – wo man hin muss und was man da überhaupt macht, ist einem ein Rätsel. Damit Du nicht in völliger Verzweiflung einfach wieder umdrehst und nach Hause – oder in deine neue WG – gehst, haben wir hier das Einmaleins fürs Studium. Hier findest Du Antworten auf die ersten grundlegenden Fragen rund ums Studium!

Die Checkliste vor Vorlesungsbeginn:

✔ Einführungswoche / -veranstaltungen

So mancher Uni eilt der Ruf ihrer Einführungswoche bereits voraus. Von Stadtralley, Flunkyball, Kleiderkette bis Fachschaftsparty ist alles dabei. Und gerade für stadtfremde Erstis ist es die perfekte Gelegenheit, um erste Kontakte zu knüpfen.

Bib - Einmaleins fürs Studium

© pexels.com

Aber auch weniger alkoholhaltige Einführungs- veranstaltungen sind durchaus hilfreich, um an den ersten Tagen nicht völlig orientierungslos zu sein. So werden oftmals Rundgänge an der Hochschule, Bibliotheksführungen oder Erklärungen zu den verschiedenen Universitätsportalen angeboten.

✔ Vorkurse

Einführungsveranstaltungen finden meist auf einer freiwilligen Basis statt – wer nicht möchte, muss nicht. Anders ist das häufig mit Vorkursen, die meist 1-2 Wochen vor Vorlesungsbeginn stattfinden. Sie dienen als thematische Grundlage für das Studium und wiederholen relevante Themen, um alle Studierenden auf einen Stand zu bringen. Informiere Dich rechtzeitig, ob (Pflicht)Vorkurse stattfinden und wenn ja, ob man sich dafür anmelden muss.

✔ Modulhandbuch, Studienordnung, …

Tauchen wir ein in die Welt der kompliziert geschriebenen Handbücher einer jeden Universität – trocken, aber durchaus hilfreich. Denn sie sind die Grundlage eines funktionierenden Studiums. Du findest dort alles Relevante über Deine zukünftigen Prüfungen, Vorlesungsinhalte, Voraussetzungen oder Deine Bachelorarbeit. Du musst nicht direkt alles behalten und auswendig können, aber so weißt Du zumindest schon mal, wo Du was findest und kannst grobe Fehler innerhalb Deines Studiums vermeiden.

✔ Studienbescheinigung & BAföG

Wer BAfög bekommt, benötigt dafür schnellstmöglich seine Studienbescheinigung. An vielen Hochschulen kann man sie mittlerweile ganz einfach online herunterladen. Damit Du auch den BAföG-Antrag gut überstehst, haben wir auch hierfür das passende Einmaleins!

✔ Doch noch Fragen?

Wenn alle die Einführungsveranstaltungen und Handbücher doch noch Fragen offen lassen, befolge diese Schritte:

1. Informiere Dich bei den Kommilitonen, die Du in der Einführungswoche kennengelernt hast. Meist fragen sich alle das Gleiche oder die Lösung ist schnell gefunden.
2. Wenn sich alle das Gleiche fragen und es immer noch ungeklärt ist, wendet Euch an die Fachschaft oder Studienberatung.

Hörsaal - Einmaleins fürs Studium

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Einmaleins fürs Studium!

– Nachschlagewerk –

➲ Module & Modulprüfungen

Ein Modul umfasst mehrere Veranstaltungen und geht dabei meist über ein oder zwei Semester. Dies kann zwei Gründe haben: Entweder, das Thema ist zu komplex, um es in einem Semester komplett zu behandeln. Oder aber, es werden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. Das Modul kann sowohl in einer einzigen Klausur oder aber in mehreren Klausuren geprüft werden. Bei beidem werden die einzelnen Modulteile jeweils prozentual gewichtet und ergeben dadurch eine Gesamtnote des Moduls.

➲ Vorlesungen

Diese Form des Studiums ist meist bekannt und muss daher nicht groß erklärt werden: Die klassische Vorlesung. Die Meisten haben direkt einen großen Hörsaal vor Augen, der für die Masse an Studierenden trotzdem zu klein ist. Vorne steht ein Professor und redet. Die Vorlesungen geben dabei meist einen Überblick über ein Thema.

➲ Seminare

Seminare wiederum vertiefen die Thematik in kleineren Gruppen. Geleitet werden diese entweder durch wissenschaftlich Mitarbeiter, aber auch durch Professoren. Die Vorlesung dient sozusagen als Vorbereitung auf das Seminar, in welchem die Studierenden das Gelernte praktisch umsetzen sollen.

➲ Übungen

In wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen oder im Jurastudium findet man meist Übungen, die in Kombination mit Vorlesungen angeboten werden. Hierbei werden Themen oder Fragestellungen praxisnah und in einer Gruppe erarbeitet.

➲ Tutorien

Oft durchgeführt von Studierenden aus den höheren Semestern, wird hier anspruchsvoller Stoff aus Vorlesungen oder Seminaren gemeinsam nachgearbeitet und auch geübt. Es werden also Aufgaben durchgerechnet und Stoff wiederholt. Ein Tutorium bietet natürlich mehr Raum für Fragen als große Vorlesungen.

➲ Credit Points vs. Noten

Um eines direkt klarzustellen: Credit Points (CP) und Noten haben keinerlei Zusammenhang. Vielmehr stehen die CP für den Arbeitsaufwand, der für eine Studieneinheit (Vorlesung, Seminar,…) erforderlich ist. Dabei umfasst ein Punkt circa 25-30 Stunden. Ob am Ende eine 1,0 oder eine 3,2 rauskommt, spielt dabei keine Rolle. Zum Ende eines 6-Semester-Bachelors sammelt man dadurch insgesamt 180 Credit Points. Wenn Du eine Klausur nicht bestanden hast (schlechter als 4,0), bekommst Du dafür natürlich keine Credits.

Die Noten werden je nach Relevanz für den Studiengang und der Menge an Credits entsprechend gewichtet. Ein 2-Credit Seminar macht dadurch natürlich weniger in deiner Gesamtnote aus als ein Schwerpunktfach oder Deine Bachelorarbeit.

Mit diesem Einmaleins fürs Studium solltest Du
Deine ersten Tage als Student erfolgreich bewältigen können!

Über den Autor

Carla

Als angehende Wirtschaftspsychologin unterstützt unser Neuzugang Carla hoch motiviert das Online-Marketing. Darüber hinaus ist sie verantwortlich für die Analyse und Aufarbeitung von relevanten Daten zur Optimierung der Marketingmaßnahmen.

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