Die Aufstiegsfortbildung – dein nächster Karriereschritt!

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verfasst von Gastautor

Eine Aufstiegsfortbildung ist eine berufliche Förderungsmaßnahme mit der du deiner Karriere einen neuen Impuls geben kannst. Durch einen höher qualifizierten Abschluss kannst du in einer leitenden Position tätig sein und weiterführende Aufgaben übernehmen.
Die Weiterbildung zielt darauf ab, deine Fähigkeiten zu schulen und dir somit einen größeren Verantwortungsbereich zu verschaffen. Nachfolgend erhältst du einen Überblick über verschiedene Fortbildungsmaßnahmen.




Welche Aufstiegsfortbildungen und Weiterbildungen gibt es?

Zu den bekanntesten Weiterbildungen gehören im Handwerk die Fortbildung zum Handwerks- oder Industriemeister und die zum Techniker. Im kaufmännischen Bereich ist die Schulung zum Fachwirt beliebt.
Manche Aufstiegsfortbildungen können ohne Abschlussprüfung absolviert werden, häufig ist eine Überprüfung der im Rahmen der Weiterbildung erlernten Fähigkeiten jedoch notwendig.

Meister

Die Abschlüsse zum Handwerks- oder Industriemeister berechtigen dazu, einen eigenen Betrieb zu führen. Zudem ermöglichen sie dir den Zugang zu fachähnlichen Studiengängen. Beide Fortbildungen sind praxisorientiert und beinhalten einen betriebswirtschaftlichen Ausbildungsteil.

Techniker

Genauso beliebt ist die Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker. In der Industrie verhilft dir dieser Abschluss zu einem größeren Verantwortungsbereich und berechtigt dich ebenfalls zum Besuch einer Hochschule.
Der Fokus ist hier weiter gefasst als in der Meisterschule. Allgemeinbildende Fächer, wie Deutsch und Englisch, stehen genauso auf dem Stundenplan wie beispielsweise Berufs- und Arbeitspädagogik. Der Techniker soll eher auf eine Tätigkeit im Managementbereich vorbereiten.

Fachwirt

Im Verwaltungs- und Kaufmannsumfeld wird die Fortbildung zum Fachwirt angeboten. Hier werden dir, aufbauend auf deiner kaufmännischen Ausbildung, Inhalte aus der Betriebswirtschaft und ein branchenspezifischer Fachanteil vermittelt. Nach Abschluss dieser Weiterbildung bist du berechtigt, eine Hochschule zu besuchen.

Förderungsmöglichkeiten für deine Weiterbildung

Da Aufstiegsfortbildungen oft nicht nur Zeit, sondern auch Geld in Anspruch nehmen, besteht für dich die Möglichkeit verschiedene Förderungsmaßnahmen zu beantragen. Die oben genannten Weiterbildungen kannst du in Voll- oder Teilzeit absolvieren. Daher musst du bei der Vollzeitvariante zusätzlich zu den direkten Kosten auch mit einem Einkommensausfall rechnen.

Förderungsmöglichkeiten ergeben sich zum Beispiel durch den Bund und dessen Aufstiegsförderung bei Weiterbildung gemäß des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (AFBG). Du kannst dich ebenso um regionale oder länderspezifische Förderungen oder sogar um die finanzielle Unterstützung deines Arbeitgebers bemühen.

Am häufigsten kommt aber das sogenannte Meister-BAföG in Frage. In der Aufstiegsförderung vom Bund sind viele unterschiedliche Ausbildungen nämlich förderungsfähig. Neben einer monatlichen Unterstützung besteht zudem die Möglichkeit, dein Meisterstück bezuschussen zu lassen. Weitere Details zum Meister-BAföG findest du hier.




Lohnt sich eine Aufstiegsfortbildung?

Laut einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) unter Absolventen diverser Weiterbildungsmaßnahmen, bekleideten 75% der Teilnehmer nach ihrem Abschluss eine höhere Position oder haben einen größeren Verantwortungsbereich zugeteilt bekommen. Zudem konnten 69% eine Verbesserung ihres Gehalts vorweisen. Das Bundesministerium für Forschung und Bildung hebt in seinem Bericht ebenso die positiven Entwicklungschancen für berufliche Fortbildungsmaßnahmen hervor.

Grundsätzlich kannst du also mit einem Karriereschub rechnen, wenn du eine Fortbildung erfolgreich abschließt. Bedenke jedoch, dass für deinen Abschluss auch eine entsprechende Position in deiner Firma verfügbar sein sollte bzw. in nächster Zeit verfügbar wird. Also: geh raus, bilde dich weiter und lerne dazu. So kannst du schon bald eine weitere Sprosse der Karriereleiter erklimmen. Viel Erfolg!

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