Berufsleben: 3 Karrieretipps

Mann freut sich über Karrieretipps
verfasst von Ben

Karriere machenEgal ob als Berufseinsteiger oder als alter Hase: Im Job kann viel schief gehen. Von den falschen Prioritäten bis hin zum unangemessenen Umgang mit den Kollegen und Kunden.

Deshalb hier 3 Karrieretipps für den Erfolg im Beruf

Tipp 1: Der Kunde ist König

Was eigentlich jedem einleuchtet, scheint vielen Arbeitnehmern nicht ganz klar zu sein. Fragt man sie danach, wer mit ihrer Arbeit zufrieden sein muss, so lautet die Antwort meistens: „Der Chef!“ Doch welchen Vorteil bringt es dem Unternehmen, wenn der Chef zufrieden ist? Es bringt keine neuen Aufträge, es erhöht nicht den Marktanteil und es steigert auch nicht den Umsatz. Wenn der Chef zufrieden ist, hat einzig der Chef davon etwas – sonst niemand. Da aber der Chef beispielsweise für Gehaltserhöhungen und die Bewilligung von Urlaub zuständig ist, konzentrieren sich die Arbeitnehmer auf ihn, anstatt auf die Kunden. Diese füllen jedoch die Kassen: Vorgesetzte kosten Geld und Kunden bringen Geld. Das wesentliche Kriterium zur Beurteilung eines Mitarbeiters ist demnach, was seine Arbeit zur Kundenzufriedenheit beiträgt. Arbeitnehmer, die sich für ihre Kunden einsetzen, auch auf Spezialwünsche eingehen und Kulanz praktizieren, sind ihren Chefs oftmals ein Dorn im Auge – dabei sind sie diejenigen, die verstanden haben, dass nur Kunden eine Firma erfolgreich und somit auch reich machen können.

Tipp 2: Die Stop-doing-Liste

Gerät man in Stress, wird oftmals eine To-do-Liste angefertigt. Diese ist meistens schon von Beginn an ellenlang und jeden Tag kommen mehr Aufgaben dazu, als von ihr gestrichen werden können. Am Ende sitzt der Arbeitnehmer vor einem scheinbar nicht mehr zu bewältigenden Berg an Arbeit und weiß gar nicht mehr, wo er überhaupt anfangen soll. Hier kann von einer nützlichen Umkehrung der To-do-Liste Gebrauch gemacht werden: Die Stop-doing-Liste. Auf ihr wird alles niedergeschrieben, was nicht notwendigerweise erledigt werden muss. Sie hilft, sich auf das zu fokussieren, was wirklich wichtig ist und von dem abzulassen, was nur wertvolle Arbeitszeit raubt.

Wie wird die Stop-doing-Liste angelegt? Alles was auf der To-do-Liste steht, wird einer kritischen Überprüfung unterzogen. Hierbei finden sich meistens Aufgaben, die schon seit Tagen oder Wochen auf ihre Erledigung warten. In diesem Fall sollte man sich die Frage stellen, ob es nicht einen guten Grund hat, dass diese Aufgaben bis jetzt noch nicht erledigt wurden: Vielleicht sind sie einfach nicht notwendig.

Tipp 3: Der richtige Umgang mit Kollegen

Ein gutes Arbeitsklima ist für die Qualität der Arbeit entscheidend. Von ihm hängt ab, ob wir uns in der Firma wohlfühlen und wie viel Energie wir in unsere Arbeit stecken. Darum ist es zum einen wichtig, nette Kollegen zu haben und zum anderen, richtig mit ihnen umzugehen. Darum gilt: Korrigiere andere nicht, wenn es um nichts geht. Niemand mag Besserwisser. Menschen, die ständig andere korrigieren und berichtigen, werden schnell von ihrer Umwelt gemieden und machen sich mit ihrer Art nicht gerade beliebt. Deshalb sollten Mitarbeiter in der Lage sein, ihre Meinung auch mal zurückzuhalten und nicht in jedem Fall auf ihrem Recht zu beharren. Wenn es um nichts Wichtiges geht, kann man anderen Leuten durchaus ihre falschen Vorstellungen lassen, um ein gutes Arbeitsklima zu bewahren.