Die 7 Stolperfallen der Bewerbungsmappe

Briefkopf auf dem Bewerbung steht
verfasst von Ben
Bewerbungsmappen

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Nicht nur bei dem Aufbau einer Bewerbungsmappe kann man viel falsch machen, auch schon bei der Wahl der Aufmachung gibt es einige Stolperfallen zu beachten.

1. Schon bei der Auswahl der Bindung kann man einiges falsch machen. Bei den meisten Personalern am unbeliebtesten sind die Spiral- und Klebebindungen. Oftmals werden diese von vielen Bewerbungsratgebern empfohlen, was jedoch nicht bedeutet, dass Personaler diese auch wirklich mögen. Sie sind unhandlich und unpraktisch. Die Bindung sollte möglichst so gewählt werden, dass es möglich ist, einzelne Blätter herauszunehmen, um auch, wenn erwünscht, Kopien für den internen Durchlauf im Unternehmen einfach anfertigen zu können.

Fazit: Weniger ist mehr – am besten auf aufwändige Bindungen verzichten.

2. Klarsichthüllen werden gerne verwendet um wichtige Dinge vor Umwelteinflüssen zu schützen. Für eine Bewerbung eignen sie sich jedoch eher weniger. Sie stellen für die Personaler einen Mehraufwand dar, da die Blätter einzeln aus den Klarsichthüllen genommen werden müssen, wenn sie kopiert werden sollen o.Ä.

Fazit: Auch wenn es wichtige Dokumente in Kopie sind, sind Klarsichtfolien unangebracht.

3. Ob mit oder ohne Klarsichthüllen, Schnellhefter bieten sich ebenfalls nicht für das Verwenden in einer Bewerbungsmappe an. Sie müssen wieder ebenfalls alle einzeln aus der Vorrichtung befreit werden. Hinzu kommt noch, dass das in der Regel gelochte Papier beim Kopieren unschöne schwarze Punkte auf dem weißen Blatt verursacht.

Fazit: Auch wenn sie in der Schule noch praktisch waren, bei der Bewerbung sind Schnellhefter out.

4. Nicht ganz so schlimm, doch meist nicht gern gesehen, sind die dreiteiligen Mappen. Die Schreibtische vieler Personaler sind auch so schon stark überfüllt, so dass eine platzraubende Bewerbung – wie die dreiteilige Mappe – eher ungern gesehen wird.

Fazit: Nicht jeder stört sich an diesen Mappen, jedoch genug als dass man besser kein Risiko eingeht.

5. Nicht nur unnötige Arbeit sollte den Personalern erspart werden, sondern auch unnötige Portokosten. Aus diesem Grund sollte die Bewerbung in einer Größe verschickt werden, in welcher sie in einen Standardumschlag passt. Alle außergewöhnlichen Formate erzeugen höhere Kosten und einen Mehraufwand für die Personaler und das Unternehmen und sind somit zu vermeiden.

Fazit: Auch wenn man nicht will, dass die Bewerbung zurück geschickt wird, da dies eine Absage bedeuten würde, sollte man dennoch darauf achten, von vorneherein einen guten Eindruck zu hinterlassen.

6. Ebenfalls nicht ganz so schlecht, jedoch von vielen als überflüssig angesehen, ist die Aufschrift „Bewerbung“. Jedem Personaler ist klar, was sich in der Mappe befindet, auch ohne die Aufschrift. Viele Personalverantwortliche tendieren zu transparenten Vorderseiten, da man durch diese schon direkt das Bewerbungsbild sehen kann. Das Anschreiben wird in der Regel lose aufliegend bevorzugt. Dies ist jedoch wieder Geschmackssache der Personaler, einige bevorzugen die schlichte Bewerbungsmappe aus Pappe, andere die transparente Variante.

Fazit: Egal ob transparent oder aus Pappe, die Aufschrift „Bewerbung“ ist überflüssig.

7. Eine weitere Geschmackssache ist die Farbe der Bewerbungsmappe. In der Regel sollten gedeckte Farben gewählt werden, wie beispielsweise grau, beige, weinrot oder dunkelblau. Bunte Farben sind lediglich in kreativen Branchen angebracht. Auch die Farbe Weiß ist eine strittige Farbe, manche zählen sie mit zu der Liste der gedeckten Farben, andere jedoch sehen Bewerbungsmappen in weißer Farbe als unpassend an.

Fazit: Gedeckte Farben wählen, außer man bewirbt sich in einer kreativen Branche, da darf’s dann auch etwas bunter sein.