„Lebst du schon, oder träumst du noch?“

traeume leben
verfasst von Ben

Du kennst das: Nicht immer läuft alles rund in deiner Karriere. Es gibt die „Auf und Abs“. Manchmal überlegst du vielleicht sogar, ob deine Berufswahl richtig war. Du beneidest vielleicht Andere um Ihren Job und sitzt die Zeit auf der Arbeit einfach ab. Dabei würdest du gerne deine Träume leben.

Für diesen Beitrag haben wir uns von der Blogparade „Lebst du schon, oder träumst du noch?“ inspirieren lassen und uns den Titel zum Thema gemacht – passt schließlich perfekt für deine Karriere.

Arbeitszufriedenheit in Deutschland

Laut der „Jobzufriedenheit 2017“ der Manpower Group ist in Deutschland fast jeder Zweite Arbeitnehmer unzufrieden mit seinem Beruf. Jedoch ändern nur wenige etwas an ihrer Situation. Sie träumen lediglich von einem anderen Leben und verschenken Lebenszeit in einer Jobsituation, die nicht zufriedenstellend ist.

Wenn du dich in diesen Überlegungen wiederfindest, solltest du dir deshalb ein paar grundlegende Fragen stellen:

1. Was sind die Gründe für meine Unzufriedenheit?
2. Was sind 5 grundlegende Arbeitsbedingungen für mich, um zufrieden zu sein?
3. Ändert der Wechsel des Arbeitgebers etwas an meiner Situation?
4. Kann ich mit meinem Werdegang vielleicht in eine andere Richtung gehen?
5. Gibt es etwas, was ich tatsächlich gerne machen möchte? Und wenn ja, wie realisiere ich das?

Mach es dir nicht zu einfach bei der Beantwortung der Fragen.

Folgende Denkweisen solltest du, wenn du wirklich etwas ändern und deine Träume leben möchtest, aus deinen Gedankenmustern streichen:

Ach, ich bin schon zu alt für was Neues!
…Doch ab wann ist „zu alt“ für dich? Mit 25? Mit 30? 45?
So schlimm ist es ja gar nicht. XY geht es noch viel schlechter!
…Nur, weil eine andere Person viel besser über das eigene Leben klagen kann, bedeutet das nicht, dass es dieser Person wesentlich schlechter geht. Häufig ist es lediglich ein zu heißer Kaffee, der das Leben besagter Person schwer macht.
Die paar Jahre halte ich noch irgendwie durch!
…Aber willst du diese letzten Jahre jeden Morgen mit Bauchschmerzen bei den Gedanken an die Arbeit aufstehen?
Ich habe mich halt falsch entschieden. Mit dieser Entscheidung muss ich eben leben!
…Fehlentscheidungen gehören zum Leben dazu, dennoch musst du damit nicht dauerhaft leben. Du kannst stattdessen aus deinen Fehlern lernen und die bisherigen Erfahrungen für einen neuen Weg nutzen.

Die meisten schrecken aus der Angst vor Neuem und vor Veränderungen zurück. Es ist wichtig, dass du dir darüber im Klaren bist, ob es sich bei deiner Unzufriedenheit nur um eine „Phase“, oder ob es sich um einen stetigen Faktor handelt.

Woran kann die Unzufriedenheit liegen?

In der Psychologie gibt es das „Locus of Control“-Model nach Rotter, in welchem deine Kontrollüberzeugung erklärt ist. Genauer gesagt, ob du die Ursachen für dein „Schicksal“ durch äußere Umwelteinflüsse bedingt siehst oder der Überzeugung bist, dieses durch deine Verhaltensweisen selbst beeinflusst.

Spannend dabei ist, dass es Menschen gibt, welche zwar Misserfolge durch sich selbst bedingt sehen, Erfolge jedoch von äußeren Umständen. Hierzu ein Beispiel: Ein Student bekommt ein exzellentes Ergebnis in einer Hausarbeit, ist jedoch überzeugt, dass der Dozent einfach sehr lasch bewertet. Wenn der gleiche Student aber ein sehr schlechtes Ergebnis bekommt, nimmt er an, einfach zu dumm zu sein und daran, egal was er tut, nichts ändern kann.
Dass Menschen wie dieser Student wahrscheinlich tendenziell hoffnungsloser und resignativer sind, wird dir sofort klar sein. Es wird dich nicht wundern zu erfahren, dass Menschen, welche Erfolge auf sich selbst zurückführen, tatsächlich auch erfolgreicher sind.

Das Beispiel des Studenten kannst du leicht auf deine eigene berufliche Situation übertragen. Siehst du dich als Opfer deiner beruflichen Situation, wirst du wahrscheinlich resignieren und nichts verändern.

Deswegen geben wir dir jetzt ein paar Tipps, wie du deine Ziele verwirklichst und deine Träume leben kannst:

1. Überlege dir ganz genau, was du möchtest. Und zwar nicht einfach pauschalisiert wie „nen anderen Beruf“. Formuliere dein Ziel so konkret wie möglich. Wenn dein Ziel steht, hast du die Hälfte schon geschafft!
2. Denke nach, was alles nötig ist, um dein gesetztes Ziel zu erreichen. Verschiedene Hürden, Stationen sowie Lösungen für die Umsetzung.
3. Mache dir einen Zeitplan. Dieser hält dich davon ab, Dinge aufzuschieben. Setze dir Meilensteine, was du bis wann realisieren möchtest.
4. Bleibe am Ball. Lasse dich nicht von deinen Zielen abbringen. Es werden bestimmt Rückschläge kommen, aber diese gilt es zu bewältigen. Schließlich hast du nun dein großes Ziel vor Augen!
5. Egal was du tust, denke positiv.

Mit dieser Anleitung wird es dir in Zukunft leichter fallen dein Leben nicht zu träumen sondern tatsächlich auch zu realisieren. Verschenke nicht deine Zeit mit einem Beruf, der dich nicht glücklich macht, sondern fange an, deinen Traumjob zu ergattern.

Wir wünschen dir viel Erfolg beim Träume leben!